DAS FÖRDERPROGRAMM „SOZIALER ZUSAMMENHALT“
SZH-Gebietskulissen Neu-Schmellwitz, Sandow und Sachsendorf-Madlow
ZIELE UND SCHWERPUNKTE
Die Fördermittel können insbesondere eingesetzt werden für Investitionen in städtebauliche Maßnahmen zur/für:
Verbesserung kinder-, familien- und altengerechter sowie sonstiger sozialer Infrastrukturen
Stärkung der Bildungschancen und der lokalen Wirtschaft
Verbesserung von Angeboten für Gesundheit und Sport
Bereitstellung und Erweiterung des kulturellen Angebots
Integration benachteiligter Gruppen durch frühe Beteiligung und lokale Vernetzung
Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit
Quartiersmanagement als Schnittstelle für Aktivierung und Vernetzung
Verbesserung kinder-, familien- und altengerechter sowie sonstiger sozialer Infrastrukturen
Stärkung der Bildungschancen und der lokalen Wirtschaft
Verbesserung von Angeboten für Gesundheit und Sport
Bereitstellung und Erweiterung des kulturellen Angebots
Integration benachteiligter Gruppen durch frühe Beteiligung und lokale Vernetzung
Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit
Quartiersmanagement als Schnittstelle für Aktivierung und Vernetzung
Gesamtmaßnahme „Neu-Schmellwitz“
Themenschwerpunkte sind:
Anpassung der Gemeinwesensstrukturen an den Umstrukturierungsprozess und breite Öffentlichkeitsarbeit
Bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Angeboten entsprechend der Altersstruktur
Unterstützung einkommensschwacher Haushalte und Stärkung der Sozialarbeit
Ausbau passender Angebote für Ältere und Menschen mit Migrationshintergrund
Die bisherigen Ziele wurden vor allem durch soziale Maßnahmen erreicht – etwa durch das Stadtteil‑ und Aktivmanagement, die Stadtteilzeitungen, das „Klingende Neu‑Schmellwitz“, Sprachförderangebote, das jährliche Stadtteilfest und viele kleinere Projekte.
Jede Maßnahme spricht eigene Zielgruppen an und entfaltet dort Wirkung. Mit der Sanierung der Schmellwitzer Oberschule startet nun das erste größere investive Vorhaben. Durch den erwarteten Bevölkerungszuwachs infolge der Strukturwandel‑Projekte rücken künftig auch Investitionen in den Gebäudebestand und neue Wohnformen stärker in den Fokus.
Gesamtmaßnahme „Sandow“
Die Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Sandow“ wurde 2008 in die Städtebauförderung aufgenommen und 2020 in das Folgeprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sandow“ überführt.
Themenschwerpunkte sind:
Hohe Wohnqualität für alle Bevölkerungsgruppen, inklusive Wohnumfeld und Spreeraum
Stärkung der Identifikation mit dem Stadtteil und Förderung der Kommunikation
Unterstützung selbsttragender Organisationen sowie bestehender Initiativen und Vereine
Stärkung des Ortsteilzentrums Sandow und Einrichtung eines zentralen Treffpunkts
Anpassung und Vernetzung der Gemeinwesenseinrichtungen an den demographischen Wandel
Verbesserung innerstädtischer Verbindungen sowie der Rad‑ und Fußwege
Sandow hat sich in den letzten Jahren sichtbar verändert:
Das Zentrum wurde aufgewertet, Schulen und Wohnungen modernisiert, Wege erneuert und das Spreeufer gestaltet. Mit Sandow‑Kahn, Sandow‑Peer und dem jährlichen Fest gibt es feste Treffpunkte, die das Miteinander stärken.
Diese Fortschritte sollen angesichts des demografischen Wandels gesichert und weiterentwickelt werden. Das viele Wohngrün, die Lage an der Spree und die Nähe zu Altstadt, Branitzer Park und künftigem Ostsee bieten große Chancen – gleichzeitig braucht Sandow weiterhin gute Projekte und engagierte Zusammenarbeit.
Gesamtmaßnahme „Sachsendorf-Madlow“
Die Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Sachsendorf-Madlow“ wurde 2001 in die Städtebauförderung aufgenommen und 2020 in das Folgeprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sachsendorf-Madlow“ überführt.
Themenschwerpunkte sind:
Durch den Stadtteilladen und den Bürgerverein konnten bereits viele Beteiligungsformate für eine aktive Mitgestaltung im Stadtteil umgesetzt werden. Ergänzend dazu tragen das Stadtteil‑ und Integrationsmanagement sowie investive Projekte wie die Sanierung der Kita Mischka und die Aufwertung von Spiel‑ und Sportflächen zur positiven Entwicklung bei.
Angesichts wiederkehrender sozialer Problemlagen braucht es weiterhin gezielte Unterstützung und eine enge Begleitung, um die erreichten Fortschritte zu sichern und den Stadtteil langfristig zu stabilisieren – besonders vor dem Hintergrund des erwarteten Bevölkerungszuwachses und der damit verbundenen Anforderungen an Wohnraum und neue Wohnformen.
Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz
Fachbereich Stadtentwicklung
Karl-Marx-Straße 67
03044 Cottbus
Max Heyde
Telefon: 0355 – 612 4115
E-Mail: stadtentwicklung@cottbus.de
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Telefon: 0355 – 780020
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