FÖRDERUNG

FÖRDERUNG

DAS FÖRDERPROGRAMM „SOZIALER ZUSAMMENHALT“

Im Jahr 2020 wurde die Struktur der Städtebauförderung grundlegend erneuert. Das bisherige Programm „Soziale Stadt“ ging im neuen Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ auf und wurde weiterentwickelt. Ziel ist es, die Wohn‑ und Lebensqualität, die Nutzungsvielfalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu stärken und sozial benachteiligte Quartiere gemäß § 171e BauGB zu stabilisieren und aufzuwerten.

Zudem sollen Strukturen geschaffen werden, die erfolgreiche Maßnahmen über den rund zehnjährigen Förderzeitraum hinaus verstetigen und langfristig sichern. Die Finanzierung erfolgt zu gleichen Teilen durch Bund, Land und Kommune, wodurch ein verlässlicher Rahmen für die Umsetzung geschaffen wird. Gefördert werden sowohl investive Maßnahmen wie die Sanierung einer Kindertageseinrichtung als auch investitionsbegleitende Maßnahmen wie Stadtteilmanagement oder Beteiligungsprozesse.
Seit 2020 ist die Städtebauförderung neu strukturiert. Das frühere Programm „Soziale Stadt“ wurde zum Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ weiterentwickelt. Ziel ist es, Wohn‑ und Lebensqualität zu verbessern, Nutzungsvielfalt zu stärken und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu fördern. Sozial benachteiligte Quartiere sollen gemäß § 171e BauGB stabilisiert und aufgewertet werden.

Gleichzeitig sollen Strukturen entstehen, die erfolgreiche Projekte über den rund zehnjährigen Förderzeitraum hinaus sichern. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch Bund, Land und Kommune. Gefördert werden sowohl bauliche Maßnahmen – etwa die Sanierung einer Kita – als auch begleitende Angebote wie Stadtteilmanagement oder Beteiligungsprozesse.

SZH-Gebietskulissen Neu-Schmellwitz, Sandow und Sachsendorf-Madlow

ZIELE UND SCHWERPUNKTE

Die Fördermittel können insbesondere eingesetzt werden für Investitionen in städtebauliche Maßnahmen zur/für:

Verbesserung kinder-, familien- und altengerechter sowie sonstiger sozialer Infrastrukturen

Stärkung der Bildungschancen und der lokalen Wirtschaft

      Verbesserung von Angeboten für Gesundheit und Sport

Bereitstellung und Erweiterung des kulturellen Angebots

Integration benachteiligter Gruppen durch frühe Beteiligung und lokale Vernetzung

Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit

Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse durch Aufwertung des Wohnumfeldes
 

Quartiersmanagement als Schnittstelle für Aktivierung und Vernetzung

Verbesserung kinder-, familien- und altengerechter sowie sonstiger sozialer Infrastrukturen

Stärkung der Bildungschancen und der lokalen Wirtschaft

      Verbesserung von Angeboten für Gesundheit und Sport

Bereitstellung und Erweiterung des kulturellen Angebots

Integration benachteiligter Gruppen durch frühe Beteiligung und lokale Vernetzung

Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit

Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse durch Aufwertung des Wohnumfeldes
 

Quartiersmanagement als Schnittstelle für Aktivierung und Vernetzung

 

Gesamtmaßnahme „Neu-Schmellwitz“

 

Die Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Neu-Schmellwitz“ wurde 2005 in die Städtebauförderung aufgenommen und 2020 in das Folgeporgramm „Sozialer Zusammenhalt Neu-Schmellwitz“ überführt.

Themenschwerpunkte sind:

  • Anpassung der Gemeinwesensstrukturen an den Umstrukturierungsprozess und breite Öffentlichkeitsarbeit

  • Bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Angeboten entsprechend der Altersstruktur

  • Unterstützung einkommensschwacher Haushalte und Stärkung der Sozialarbeit

  • Ausbau passender Angebote für Ältere und Menschen mit Migrationshintergrund

Die bisherigen Ziele wurden vor allem durch soziale Maßnahmen erreicht – etwa durch das Stadtteil‑ und Aktivmanagement, die Stadtteilzeitungen, das „Klingende Neu‑Schmellwitz“, Sprachförderangebote, das jährliche Stadtteilfest und viele kleinere Projekte.

Jede Maßnahme spricht eigene Zielgruppen an und entfaltet dort Wirkung. Mit der Sanierung der Schmellwitzer Oberschule startet nun das erste größere investive Vorhaben. Durch den erwarteten Bevölkerungszuwachs infolge der Strukturwandel‑Projekte rücken künftig auch Investitionen in den Gebäudebestand und neue Wohnformen stärker in den Fokus.

 

Gesamtmaßnahme „Sandow“

 

Die Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Sandow“ wurde 2008 in die Städtebauförderung aufgenommen und 2020 in das Folgeprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sandow“ überführt.

Themenschwerpunkte sind:

  • Hohe Wohnqualität für alle Bevölkerungsgruppen, inklusive Wohnumfeld und Spreeraum

  • Stärkung der Identifikation mit dem Stadtteil und Förderung der Kommunikation

  • Unterstützung selbsttragender Organisationen sowie bestehender Initiativen und Vereine

  • Stärkung des Ortsteilzentrums Sandow und Einrichtung eines zentralen Treffpunkts

  • Anpassung und Vernetzung der Gemeinwesenseinrichtungen an den demographischen Wandel

  • Verbesserung innerstädtischer Verbindungen sowie der Rad‑ und Fußwege

Sandow hat sich in den letzten Jahren sichtbar verändert:

Das Zentrum wurde aufgewertet, Schulen und Wohnungen modernisiert, Wege erneuert und das Spreeufer gestaltet. Mit Sandow‑Kahn, Sandow‑Peer und dem jährlichen Fest gibt es feste Treffpunkte, die das Miteinander stärken.

Diese Fortschritte sollen angesichts des demografischen Wandels gesichert und weiterentwickelt werden. Das viele Wohngrün, die Lage an der Spree und die Nähe zu Altstadt, Branitzer Park und künftigem Ostsee bieten große Chancen – gleichzeitig braucht Sandow weiterhin gute Projekte und engagierte Zusammenarbeit.

 

Gesamtmaßnahme „Sachsendorf-Madlow“

 

Die Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt Sachsendorf-Madlow“ wurde 2001 in die Städtebauförderung aufgenommen und 2020 in das Folgeprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sachsendorf-Madlow“ überführt.

Themenschwerpunkte sind:

  • Integrierte Stadtentwicklung mit Beteiligung vieler Akteure und Stärkung des Stadtteilimages
  • Wohnungsnahe Beratungs‑, Begegnungs‑ und Freizeitangebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen
  • Aufwertung von Zentren, öffentlichen Räumen, Grünflächen und Wohnungsbestand
  • Anpassung des Wohnungsangebots, Erhalt der sozialen Mischung und Unterstützung lokaler Unternehmen
  • Ausbau von Versorgungs‑ und Betreuungsangeboten sowie Stabilisierung der wohnungsnahen Versorgung in Haupt‑ und Nebenzentren

Durch den Stadtteilladen und den Bürgerverein konnten bereits viele Beteiligungsformate für eine aktive Mitgestaltung im Stadtteil umgesetzt werden. Ergänzend dazu tragen das Stadtteil‑ und Integrationsmanagement sowie investive Projekte wie die Sanierung der Kita Mischka und die Aufwertung von Spiel‑ und Sportflächen zur positiven Entwicklung bei.

Angesichts wiederkehrender sozialer Problemlagen braucht es weiterhin gezielte Unterstützung und eine enge Begleitung, um die erreichten Fortschritte zu sichern und den Stadtteil langfristig zu stabilisieren – besonders vor dem Hintergrund des erwarteten Bevölkerungszuwachses und der damit verbundenen Anforderungen an Wohnraum und neue Wohnformen.

Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz 
Fachbereich Stadtentwicklung
Karl-Marx-Straße 67
03044 Cottbus

Max Heyde
Telefon: 0355 – 612 4115
E-Mail: stadtentwicklung@cottbus.de

DSK Deutsche Stadt- und
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Ostrower Straße 15
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Telefon: 0355 – 780020
E-Mail: cottbus@dsk-gmbh.de