
Baustellentagebuch 3
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Sanierung Schmellwitzer Oberschule
Die Schmellwitzer Oberschule, ein Plattenbau aus den 1980er Jahren, soll umfassend saniert und durch einen zukunftsweisenden Erweiterungsbau ergänzt werden. Das Bauvorhaben zielt darauf ab, die baulichen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Schule grundlegend zu modernisieren und die Schule als zentralen Bildungs- und Treffpunkt im Stadtteil zu stärken. Ein zentrales Anliegen des Entwurfs ist die sensible Integration des Bestandsgebäudes und insbesondere die Erhaltung und funktionale Aufwertung der bestehenden Aula. Statt eines Abrisses wird der Unterbereich der Aula in einen modernen Speiseraum umgewandelt.
Der eingeschossige Neubau ist entlang der Hauptstraße vorgesehen und schiebt sich städtebaulich unter das bestehende Aulabauteil. Der gesamte Neubau wird in nachhaltiger Holzbauweise realisiert. Auch die Turnhalle soll modernisiert und die Aufenthaltsqualität des Schulhofes deutlich verbessert werden. Die Baumaßnahme soll nicht nur zur Aufwertung des Stadtteils beitragen, sondern auch funktional als sozialer Anker im Quartier fungieren. Eine moderne Küche, der Jugendtreff sowie die Turnhalle sollen auch außerhalb des Schulbetriebs der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

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Planung
Mit der Planung für die Schmellwitzer Oberschule wurde das Büro Planungsgruppe Professor Sommer PPS aus Cottbus/Chóśebuz beauftragt. Mit der Freianalgenplanung wurde das Landschaftsarchitekturbüro Plachetka betraut.
Derzeit erfolgt die Erarbeitung der Entwurfsplanung, die alle spezifischen Fragen- und Problemstellungen, wie Gestaltung, Bauphysik und Kosten berücksichtigt. In regelmäßigen Abstimmungen mit der Stadtverwaltung und Fachplanenden werden relevante Details, wie Statik, Brandschutz und Haustechnik in technischen Zeichnungen dargestellt. Auf die Entwurfsplanung folgt die Genehmigungs- sowie die Ausführungsplanung.
Die Baumaßnahmen finden in unterschiedlichen Bauabschnitten und damit an unterschiedlichen Gebäudeteilen statt, sodass der Schulbetrieb am Standort während des Bauvorhabens aufrechterhalten werden kann. Die Umsetzung der Maßnahmen im Außenbereich erfolgt abschnittsweise parallel.
Die erforderlichen Abbrucharbeiten sollen Ende 2026 beginnen, sodass 2027 mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden kann. Die Fertigstellung des Vorhabens ist für 2030 vorgesehen.
So könnte die Schmellwitzer Oberschule nach den den Plänen des Cottbuser Architekturbüros PPS nach der Sanierung aussehen:
© Thomas Gehre/ Planungsgruppe Professor Sommer PPS
Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz
Fachbereich Stadtentwicklung
Karl-Marx-Straße 67
03044 Cottbus
Max Heyde
Telefon: 0355 – 612 4115
E-Mail: stadtentwicklung@cottbus.de
DSK Deutsche Stadt- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
Ostrower Straße 15
03046 Cottbus
Telefon: 0355 – 780020
E-Mail: cottbus@dsk-gmbh.de